top of page

Wie "unsere Demokratie" aus Schützenvereinen bei uns vor der Haustür Zwei-Klassen-Gesellschaften macht.

9. Mai
2 Min. Lesezeit

Ein Beispiel aus dem Loikumer Schützenverein lässt aufhorchen. Nur ein "Einzelfall"?


Schützenfest mit Königsschießen im Freien. Während mehrere Schützen auf den Vogel schießen, steht ein AfD-Mitglied sichtbar ausgeschlossen daneben. Symbolbild, KI-generiert.

Es ist endlich Mai. Das Schützenfest in Loikum naht. Die Vorfreude liegt in der Luft und wird in den Übungsmärschen der Blaskapelle akustisch greifbar. Heimelige Heimatfreude, Lust auf's Ausgelassensein in großer Runde stellt sich ein.


Doch die heile Welt hat auch in Loikum Risse bekommen. Ein Schützenmitglied erhält einen Anruf "von oben". Es wird herumgedruckst. Schützenkönig könne er nicht werden, da er in der Öffentlichkeit für die AfD aufgetreten sei. Mitglied dürfe er allerdings gerne weiterhin bleiben.


Es ist die Logik einer Zwei-Klassengesellschaft, wie sie inzwischen immer mehr Bürger bitter erfahren: Zahlen darfst du gerne (musst du oft sogar!); eine angemessene Gegenleistung darfst du aber nicht (mehr) erwarten; Gleichheit aller Menschen vor den Statuten und Gesetzen war gestern.


Wie konnte es in Loikum überhaupt so weit kommen? Hintergrund ist ein Unvereinbarkeitsbeschluss des "Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften". Wer Mitglied in der AfD ist, kann nicht gleichzeitig den Schützenbrüdern angehören.


Im letzten Jahr erregte ein Fall aus dem ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock für Aufsehen. Es stellte sich heraus, dass der dortige Schützenkönig für die AfD kandidiert hatte. Für die CDU-nahe Funktionärs- und Führungskaste des Schützenbundes aus altbekannten Brandmaurern war das ein Sakrileg! Dem Schützenkönig wurde die Pistole auf die Brust gesetzt: Schützen oder AfD!


Horst Thoren, oberster Pressesprecher der Schützenbrüder und Journalist bei der CDU-nahen Rheinischen Post, spricht in sozialistischer Brandmaurer-Manier davon, dass die AfD bei den Schützen unbemerkt "Fuß zu fassen" versucht. "Häufig merken die betroffenen Schützen nicht einmal, dass sie missbraucht werden."


Ist das wirklich so? Ist die AfD so mächtig? - Die Wahrheit stellt sich doch so dar: CDU, CDU-nahe Organisationen und der ganze linke Komplex dahinter arbeiten gegen die Realität, indem sie eifrig brandmauern. Hinter ihrer Brandmauer sehen sie die Realität nicht mehr, aber deren Auswirkungen spüren zunehmend auch sie selbst: steigende Sprit- und Lebensmittelpreise, explodierende Steuern- und Abgabenlasten, noch mehr strangulierende Bürokratie-Vorgaben - und das alles bei weniger Leistung vom Staat, weniger Meinungsfreiheit, weniger Sicherheit auf der Straße usw. usf.


Darum entscheiden sich auch immer mehr Schützenbrüder für die AfD. Denn die AfD ist die einzige Partei in Deutschland, die all diese Themen offen und schonungslos anspricht - und die auch Ideen hat, wie derlei in den Griff zu kriegen ist.


Horst Thoren aus der obersten Schützenbrüder-Riege verurteilt die AfD pauschal, "extremistische Positionen" zu vertreten. Die Wahrheit ist: Die Realität wird für viele Bürger immer extremer. Daher entscheiden sich auch viele Schützenbrüder für die AfD. Denn die AfD will die durch CDU & Co. an extremen Härten wachsende Realität wieder für den Bürger erträglich machen.


Es ist schade, dass ein Schützenbruder in Loikum einen Anruf "von oben" bekommt; dass er nicht "auf den Vogel schießen" darf, weil er öffentlich für die AfD aufgetreten ist. Der Schütze ist jetzt ein Mitglied zweiter Klasse.


Wie sagte Horst Thoren doch gleich: "Wer extremistische Positionen vertritt, hat in einer Gemeinschaft, die für Offenheit, Respekt und Ehrlichkeit eintritt, nichts zu suchen." - Klingt schön, aber es ist der Extremismus der Brandmaurer, der Offenheit vor anderen Positionen und zuletzt der Realität verweigert; der Respekt gegenüber andersdenkenden Menschen vermissen lässt; der zuletzt Ehrlichkeit nicht mehr versteht, weil es kein richtiges Leben im Falschen geben kann.

2 Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
Sabine Schulz
10. Mai
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes


Zum Glück habe ich ein Rechtsschutz. Ich würde persönlich dagegen vorgehen und eine Anzeige stellen. Allein das würde dem Verein schon was kosten. Der Verein nimmt bestimmt seine Monatliche Beiträge gerne an und wird benachteiligt, phui.

Gefällt mir

ARMINUS
10. Mai
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

...bin mal gespannt wann die AfD Anhänger so was ähnliches wie den Judenstern tragen müssen.

WEHRET DEN ANFÄNGEN

Gefällt mir
bottom of page