Schloss Ringenberg: Bürgerliches Engagement zeigt Wirkung – jetzt braucht es politische Entscheidungen

Am Freitag, den 30. Januar 2026, fand die Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Vereins Aufgeschlossen Ringenberg e. V. statt. Ziel dieses Treffens war es, offen über den Zustand des Schlossparks zu sprechen und konkrete Schritte für Pflege und Erhalt einzuleiten. Die Gespräche waren klar, teils sehr deutlich in der Sache, aber sachlich und lösungsorientiert.
An diesem Treffen nahmen auch Mitglieder der AfD teil, um sich frühzeitig ein eigenes Bild von der Situation, den Ideen und dem Engagement rund um den Schlosspark zu machen.
Ein Verein aus Überzeugung – für ein Stück Stadtgeschichte
Was hier besonders hervorzuheben ist:
In Ringenberg haben sich Bürger zusammengeschlossen, um ihr Schloss nicht einfach dem Verfall oder der Gleichgültigkeit zu überlassen. Sie haben dafür eigens einen Verein gegründet, Verantwortung übernommen und gezeigt, dass ihnen dieser Ort nicht egal ist.
Das verdient ein großes Dankeschön.
Nicht nur für die Arbeit an diesem Wochenende, sondern für den Mut, zu sagen: Wir packen das an. Wir wollen unser Schloss erhalten.
Denn Schloss Ringenberg ist mehr als ein Gebäude. Es ist ein Stück Geschichte von Hamminkeln, ein prägendes Wahrzeichen und Teil der Identität des Ortes. Dass sich Menschen finden, die dafür Zeit, Kraft und Herzblut investieren, ist alles andere als selbstverständlich.
Umsetzung am Samstag mit sichtbarem Erfolg
Bereits am Samstag, den 31. Januar 2026, folgte die praktische Umsetzung. Zahlreiche Ehrenamtliche trafen sich im Schlosspark, um die angekündigten Arbeiten durchzuführen. Auch an diesem Tag waren Fraktionsmitglieder sowie sachkundige Bürger aus dem Umfeld der AfD vor Ort.

Die Arbeiten waren gut organisiert. Die Helfer waren in Gruppen eingeteilt und arbeiteten parallel an verschiedenen Stellen im Park. Der Wassergraben wurde freigelegt und gereinigt, Grünflächen geschnitten, Wege und Parkbereiche gepflegt. Viele brachten eigenes Werkzeug und Material mit.
In kurzer Zeit wurden deutliche Ergebnisse sichtbar. Der Schlosspark wirkte offener, strukturierter und gepflegter. Das Schloss selbst trat wieder stärker in den Blick. Man konnte sehen, wie sehr dieser Einsatz dem gesamten Areal guttut.
Auch Medien machten sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten und dem Engagement.
Ehrenamt braucht Rückhalt – jetzt ist die Politik gefragt
So beeindruckend dieses Engagement ist, eines wurde ebenso klar:
Ehrenamt kann anschieben, pflegen und erhalten helfen – aber es kann nicht dauerhaft ersetzen, was politisch geregelt werden muss.
Wenn Schloss Ringenberg langfristig erhalten bleiben soll, braucht es klare politische Entscheidungen. Dazu gehört auch die Frage, wie das Schloss weiterhin im Stadtbesitz gehalten werden kann und wie sein Erhalt nachhaltig finanziert wird. Das bedeutet auch, ehrlich zu sein: Ohne Investitionen wird es nicht gehen.
Wer möchte, dass Geschichte erhalten bleibt, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen – auch finanziell.
Der Verein Aufgeschlossen Ringenberg e. V. und die vielen Helfer haben gezeigt, wie stark der Rückhalt vor Ort ist. Dafür gebührt ihnen Respekt und Dank. Jetzt ist es Aufgabe der Politik, diesen Einsatz ernst zu nehmen und die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.




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