Gesinnungs-Terror auf dem Schulhof

Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD als klarer Gewinner hervorgegangen ist und der steigende Zuspruch in ganz Deutschland steigt, grassiert die Angst.
Die Angst der Kartellparteien kennt keine Grenzen mehr, ihre Angst ist nicht nur der freie Wähler, sondern auch der Gedanke, in der freien Wirtschaft einen Arbeitsplatz zu finden, der ihrer Qualifikation entspricht.
In ihrer Angst schlagen sie um sich wie ein wildes Tier, jedes Opfer ist dabei recht und wird in Kauf genommen.
Die Zuspitzungen, Beleidigungen und das Vorgehen gegen den politischen Gegner zeigen: Sie haben jede Hemmungen verloren!
Wer meint, dass dieser Kampf bei uns nicht ankommen wird, dem sei in aller Klarheit gesagt: Er ist schon längst da!
Selbst in unserer schönen Stadt Hamminkeln ist dieser Kampf bereits angekommen, und es trifft in vielen Fällen auch die Kleinsten und Schwächsten in unsere Gesellschaft, die Kinder.
Es häufen sich solche Meldungen im Stadtgebiet. Uns werden natürlich auch viele zugetragen und lassen ein noch weitaus besorgniserregenderes Gesamtbild annehmen: Die berühmte Spitze des Eisbergs!
So wurde eine Mutter von drei Kindern in Loikum als ,,Nazi" betitelt, und zwar in Anwesenheit ihrer drei Kinder.
Ein SPD-Urgestein und Ex-SPD-Ratsmitglied aus Loikum wollte sich vermutlich wohl einfach nur mitteilen und seinen ganzen Gratismut präsentieren. Bezeichnend ist daran, dass dem Vorfall kein Streit vorausging.
Auf Nachfrage des Vaters an den Alt-SPDler, ob es denn stimme, dass er aus heiterem Himmel heraus seine Frau derart ehrabschneidend im Vorbeifahren mit dem Rad beschimpft habe, leugnete er seine Äußerung. Dumm war bei der ganzen Angelegenheit für den Alt-SPDler nur, dass zum Zeitpunkt des Vorfalles der Vater alles mit eigenen Ohren aus dem Hintergrund mitgehört hatte. Dass SPD-Urgesteine aus dem Gemeindegebiet so reagieren, ist dabei allzu gut bekannt: "So etwas habe ich nicht gesagt." Beziehungsweise: "Daran kann ich mich nicht erinnern." - Derlei kennt man zum Beispiel auch aus Mehrhoog.
Was war eigentlich das Verdikt der Mutter (übrigens: ohne deutschen Pass)? Ganz einfach: Ihr Mann ist Mitglied der AfD. Wir lernen: Ein SPDler macht "im Kampf gegen Rechts" keine Gefangenen. Übrigens: In der DDR hätte man solch ein Vergehen Kontaktschuld genannt. Totalitäres Denken verrät sich eben dann, wenn eine vermeintlich verdammungswürdige äußere Zuschreibung einer Person für deren gesellschaftliche Ausschlusswürdigkeit ausreicht. In diesem Fall war es sogar absurd, da der SPDler hat mit seiner abwertenden Parole eine Nichtdeutsche beschimpfte. Es lässt tief blicken: Wie sehr kann Ideologie Menschen blind machen, dass sie nicht einmal merken, wie sehr sie sich selbst entweder lächerlich oder selbst zu Tätern machen. Wir müssen an Ignazio Silones berühmte Prophezeiung von 1944 denken, wonach der Faschismus als Antifaschismus wiederkehren werde.
Aber: Die nächste und noch weitaus widerlichere Geschichte ereignete sich heute auf dem Gelände der Gesamtschule Hamminkeln. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde von drei Gleichaltrigen auf den Namen ihres Vaters angesprochen, den sie sofort als Afd-Wähler identifizierten.
Nach dieser vermeintlichen Identifizierung kamen noch mehr Kinder hinzu und bedrängten das Mädchen. Auch hier zeigte sich das gleiche Muster wie im ersten Fall: Hier kamen ebenfalls Nazi-Beschimpfungen zum Tragen.
Die meisten Kinder waren ausländischer Herkunft, dessen Eltern aus ihrer Heimat geflohen sind, um vielleicht auch einmal an freien Wahlen teilnehmen zu dürfen. Doch es scheint ihnen noch nicht ganz geläufig zu sein, was so etwas tatsächlich bedeutet.
Für eine Schule, die sich Toleranz und Demokratie auf die Fahne geschrieben hat, ist solch ein Vorfall eine Schande.
Wir helfen jedem, der in Not geraten ist, egal aus welchem Land er kommt und welcher Religion er angehört.
Aber, es bedeutet nicht, dass diese Menschen damit automatisch ein Bleiberecht auf ewig haben. Soll ein Zusammenleben gelingen, ist es unbedingt erforderlich, dass sie ehrlich daran arbeiten, sich an die Werte und Regeln anpassen, die in diesem Lande gelten. Ansonsten müssen unbequeme Fragen gestellt werden - mit der letzten Konsequenz, dass der Staat auch zur Ultima Ratio der Ausschaffung und Landesausweisung greifen muss.




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